Brot braucht Zeit.
Eine kleine Handwerksbäckerei an der Warnow. Wir backen mit Natursauerteig, heimischem Getreide und einer Geduld, die aus der Mode gekommen ist.
Mehl,
Wasser, Salz,
Zeit.
Sur ist Spanisch für Süden — und Plattdeutsch für sauer. Wir fanden beides passend für eine Bäckerei, die sich der langen Teigführung verschrieben hat und ihren Sauerteig täglich auffrischt wie ein lebendiges Geschöpf.
In unserer Backstube an der Werftstraße arbeiten wir mit Getreide aus vier kleinen Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern. Dinkel aus Bad Doberan, Roggen aus der Wismarer Bucht, Emmer und Einkorn aus der Mecklenburgischen Schweiz. Nichts davon steht zufällig auf unserer Liste.
Wir benutzen keine Backmischungen, keine Enzyme, keine Hefe-Abkürzungen. Unsere Brote reifen zwischen 24 und 48 Stunden, kalt geführt, bevor sie in den Steinbackofen wandern. Das schmeckt man. Das verträgt man auch besser.
Morgens um vier beginnt der Tag mit dem Anschieben der ersten Brote. Um sechs öffnet der Laden. Was abends übrig bleibt, geht an die Rostocker Tafel. Alles andere wäre Verschwendung.
Früh genug,
um warm zu sein.
Die Türen öffnen um sechs. Die ersten Brote sind um halb sieben fertig, die Croissants gegen sieben. Wer ein bestimmtes Brot sicher haben möchte, ruft am Vortag an — wir legen zurück.
Brot vorbestellenWir sind da.
An Feiertagen ggf. abweichend. Vor Weihnachten und Ostern gelten unsere Backpläne, die wir im Laden aushängen.
Am Stadthafen,
nahe der Warnow.
18057 Rostock
Stadthafen